So hat alles begonnen

Vor den Kommunalwahlen am 29.September 1968 trafen sich am 16.Juli 13 Mitglieder der FDP auf Einladung des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Ludwig Bening (Lubing) im Hotel Stukering. Sie gründeten für das "Gebiet des Kirchspiels Barnstorf" den FDP-Ortsverband. Vorsitzender wurde Ludwig Bening, Stellvertreter Heinrich Reuter.

In den vorhergehenden Wahlperioden gab es im Rat des Fleckens Barnstorf durchaus schon eine starke FDP-Fraktion, deren Sprecher Dr. Riemer war.

Am Tag vor der Wahl 1968 verunglückte der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat Bening tödlich. Der Ortsverband wählte Willfried Buschmann zum neuen Vorsitzenden, der dieses Amt bis 1987 innehatte.

Die Kommunalwahl war für die FDP sehr erfolgreich. Sie stellte 4 von 15 Ratssitzen. Dr. Rudolf Dunger wurde zum Bürgermeister gewählt und blieb es bis zu seinem Rücktritt 1994. In der 1974 entstandenen Samtgemeinde war Dr. Dunger 13 Jahre Ratsvorsitzender.

Die Zahl der Mitglieder wuchs stetig. Bald wurde der Ortsverband stärkste Organisation im FDP-Kreisverband. In den folgenden Wahlperioden erziehlte die FDP immer herausragende Ergebnisse in den Gemeinden und im Kreistag. Erinnert sei hier nur an die unvergessenen langjährigen Bürgermeister Robert Mohrmann in Eydelstedt, Fritz Jürgens in Drentwede und an die erste Bürgermeisterin im Flecken, Erika Meyer, die die Nachfolge von Dr. Dunger antrat.

Über Jahrzehnte hat der Ortsverband die allseits beliebten und gut besuchten Seniorennachmittage mit Friedel Meyer veranstaltet. In zahlreichen informativen, oft auch kontroversen Diskussionen trat der Ortsverband an die Öffentlichkeit und suchte den unmittelbaren Kontakt mit der Bevölkerung.

Als neue Vorsitzende löste Erika Meyer 1987 Willfried Buschmann ab, ihr Nachfolger wurde 1993 Friedel Meyer. Dieser legte 1999 aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz nieder und übergab ihn an Reinhard Börger und damit in jüngere Hände.

Allen Mitgliedern, den Mandatsträgern, den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren sei heute herzlich gedankt. Es wäre schön und es ist notwendig, dass sich auch künftig Menschen unserer Samtgemeinde zur Mitarbeit in der Kommunalpolitik finden!